Ernährungstipps Frühling

TCM-Ernährungstipps für den Frühling

3. März 2022

Sehnst du dich nach frischer Energie?

Der Frühling steht in der TCM für das “kleine Yang”, eine Zeit, in der nach dem “großen Yin”, dem Winter, wieder alles in Bewegung kommt. Die Pflanzen beginnen wieder zu sprießen und dem Licht entgegen zu wachsen, die Vögel zwitschern und auch wir Menschen können spüren, wie uns neue Lebensfreude und Energie zufließt. Die Lebensenergie bewegt sich wie das Yang nach oben und lädt uns dazu ein, unseren Impulsen zu folgen, Pläne zu schmieden und neue Ideen umzusetzen.

 

Aus Sicht der TCM können wir uns jetzt ganz einfach mit der Ernährung dabei unterstützen, um den Frühling mit frischer Energie zu genießen. Mit den folgenden Tipps bringst du dein Qi nach der Zeit des Stillstands wieder zum Fließen und leitest überschüssige Feuchtigkeit aus, die sich im Winter angesammelt hat. Insgesamt gilt: mehr Gemüse, Kräuter, Sprossen, weniger Fleisch, Weißmehl, Zucker, Fettiges und Üppiges. Die Leichtigkeit im Essen unterstützt die innere Leichtigkeit.

 

3 einfache TCM-Ernährungstipps für den Frühling

Sauer macht lustig

Frühling ist die Zeit der Leber. Ist sie ausgeglichen, sorgt sie für Schaffenskraft und Tatendrang – ist sie unausgeglichen kann es zu körperlicher und emotionaler Anspannung kommen, zu Muskelverspannungen und Kopfschmerzen, ebenso wie zu einem generellen Gefühl von zu viel (An-)Spannung und Druck. Und weil es in der TCM immer darum geht, die Energie zum Fließen zu bringen und für Ausgleich zu sorgen, wird dem Holz-Element auch der saure Geschmack zugeordnet. Denn er kann Blockaden lösen, Blut und Säfte aufbauen und dafür sorgen, dass durch die nach oben und außen fließende Frühlingsbewegung nicht zu viel Energie verloren geht.

Aber bitte in Maßen! Denn zu viel des sauren Geschmacks (wie zum Beispiel täglich 1 Glas Orangensaft oder Jogurt mit Beeren zum Frühstück) bewirkt das Gegenteil und belastet die Leber. Stattdessen kannst du lieber morgens warmes Zitronenwasser trinken und zusätzlich einen Spritzer Zitrone in deine Speisen geben.

 

Und noch ein Tipp: Ersetze deinen Essig durch den milderen Reisessig (Gen mai su), der sehr viel bekömmlicher ist und auch die Gallenblase (aus Sicht der TCM das Partnerorgan der Leber) unterstützt.

 

Iss mehr Grünes

Iss mehr grüne Gemüsearten und streue oft frische Kräuter und Microgreens über dein Essen. Microgreens stecken voller Nährstoffe, was sie zum Yang-Tonikum macht, sie verbrachen weniger Verdauungsenergie als Salate – durch die enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle unterstützen sie sogar die Verdauung – und ihr leicht scharfer Geschmack bringt das Leber-Qi wieder in den Fluss.

 

Stärke deine Leber

Verwende immer wieder mal folgende Nahrungsmittel, die deine Leber speziell stärken:
Brokkoli, Cashews, Chicoree, Karotten, Kichererbsen, Kohlrabi, Maulbeeren, Mungbohnen(sprossen), Pastinaken, Sellerie, Spargel und Spinat.

Und wenn dann die Saison kommt, sind auch Beeren, Aprikosen, Weintrauben, Zwetschgen und Pflaumen besonders gut für deine Leber.

 

Starte jetzt richtig durch!

Und falls du Lust hast, erstmal überschüssige Feuchtigkeit auszuleiten, die sich über den Winter angesammelt hat, und dich von Müdigkeit, ewigen Verdauungsproblemen, von ständig kalten Händen und Füßen und von unreiner Haut zu verabschieden, dann melde dich an für mein kostenloses Webinar “Raus aus der Frühjahrsmüdigkeit, rein in die Frühlingsenergie” am 7. März um 19 Uhr! Mehr Infos und den Link zur Anmeldung findest du >>HIER.