Lungenenergie stärken, Lebensenergie stärken

Stärke deine Lungenenergie, stärke deine Lebensenergie!

14. Oktober 2021

Der Herbst ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin die Zeit der Lunge, die gerne auch als „Meisterin des Qi“ bezeichnet wird – schließlich regiert sie über unsere Atmung und über unsere Lebensenergie (Qi) und verteilt sie im ganzen Körper.

 

Wie das genau funktioniert erkläre ich dir in dieser Folge und auch

  • wie die Lunge unser Wahres Qi produziert und was das eigentlich ist.
  • warum und wie deine Verdauung und deine Lungenenergie zusammenhängen.
  • was deine Lungenenergie schwächt und, noch viel wichtiger, wie du deine Lungenenergie stärken kannst, um auch deine Lebensenergie und deine Immunkraft zu stärken.

Außerdem gebe ich dir ein Tipps, mit welchen ätherischen Ölen du deine Lungenenergie jetzt auf körperlicher und emotionaler Ebene unterstützen kannst.

 

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Ätherische Öle im Herbst

Es gibt so viele Einsatzmöglichkeiten von ätherischen Ölen zur Stärkung der Lungenenergie und zur Stärkung der Lebensenergie! Folgend möchte ich ein paar davon mit dir teilen:

 

Zum Schutz vor Infekten und zur Stärkung der Immunkraft: je 2 Tropfen Eukalyptus, Thymian, Teebaum und Zitrone in den Diffuser geben. Die Mischung reduziert Keime in der Raumluft. Auch die Abwehrmischung von doTerra On Guard ist toll im Diffuser, reinigt die Luft und wirkt antibakteriell und antivisuell.

 

Bei Halsschmerzen: je 1 Tropfen Zitrone und Teebaum mit 1 EL Essig in einer Tasse warmem Wasser vermischen und damit gurgeln. Auch hier wirkt On Guard, äußerlich auf den Hals aufgetragen und/oder mit Wasser und Salz vermischt zum Gurgeln.

 

Bei festsitzendem Husten: 1 EL Sesamöl mit je 2 Tropfen Myrte, Zedernholz und Lavendel mischen und damit den Brustbereich und oberen Rücken einreiben. Besonders vor der Nacht erleichtert die Einreibung das Durchatmen.

 

Bei Schnupfen und verstopfter Nase und für alle, die “die Nase voll haben”: die Atemwegsmischung von doTerra Air mit einem Trägeröl auf Brust und Rücken auftragen oder zur Nacht im Diffuser verwenden, um das Atmen zu erleichtern, die Sinne zu beruhigen und einen erholsamen Schlaf zu fördern.

 

Bei trockener Haut: 5 Tropfen Geranie und 1 Tropfen Sandelholz mit 1 TL (5ml) Jojobaöl vermischen und einen kleinen Roller geben. Je nach Bedarf auf die Haut auftragen.

 

Bei Dermatitis, Hautirritationen und Ekzemen: 2 Tropfen Immortelle und 2 Tropfen Wacholder mit 1 TL (5 ml) Jojobaöl mischen, in einen kleinen Roller füllen und auf die betreffenden Stellen auftragen.

 

Bei allen Hautthemen und um sich besser abgrenzen zu können: Teebaumöl auf die Pulspunkte auftragen oder 1 Tropfen auf den Scheitel geben.

 

Zur Beruhigung von Magen und Darm/wenn etwas “auf den Magen geschlagen hat”: je 3 Tropfen Kamille und Zypresse in 1 Liter heißes Wasser geben. Ein Baumwolltuch darin tränken, auswringen und warm auf den Bauch legen. Darüber ein Handtuch legen, dann eine Decke. So lange ruhen, wie die Auflage warm bleibt. Nach Bedarf wiederholen.

 

Zur Unterstützung des Milz- und Lungen-Qis: Wechselatmung (siehe nachfolgend) mit Zen Gest, die unterstützende Mischung von doTerra, bestehend aus Ingwer, Pfefferminze, Kümmel und Fenchel.

 

Nadi Shodhana

Nadi ist das indische Pendant zum chinesischen Merdidian, Shodhana bedeutet reinigend. Somit hat die Wechselatmung eine harmonisierende und ausgleichende Wirkung auf den ganzen Körper, fördert die Konzentration und bringt den Geist zur Ruhe.

Im Yoga wird die Wechselatmung meist zwischen den Asanas, als Meditation oder Vorbereitung auf die Meditation ausgeführt. Ich übe sie jeden Morgen als Teil meiner Morgenroutine – je früher, desto besser. Denn nach chinesischer Organuhr ist die Zeit der Lunge am frühen Morgen.

 

Und so geht’s:

  • Setz dich bequem auf einem Stuhl, ohne dich anzulehnen.
  • Leg die linke Hand auf deinen linken Oberschenkel ab.
  • Klappe von der rechten Hand Zeige- und Mittelfinger ein. Schließe die Augen und bleib während der Atemübung aufrecht sitzen.
  • Verschließe nun mit dem Daumen der rechten Hand das rechte Nasenloch am Nasenflügel (das geht ganz leicht und braucht nicht viel Druck) und atme ein durch links.
  • Verschließe mit dem Ringfinger der rechten Hand das linke Nasenloch, öffne rechts und atme aus.
  • Atme ein rechts, verschließe rechts, öffne links und atme aus.
  • Atme ein durch links, verschließe dann wieder links und atme aus durch rechts…

Finde dabei einen Rhythmus, der etwas länger ist als dein natürlicher Atem, z.B. jeweils ein und aus auf 4. Der Atem sollte dabei langsam fließen, nach einigen Minuten verlangsamt er sich automatisch.

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